Wirtschaft
Die Attraktivität Irlands als wirtschaftlicher Standort für internationale Unternehmen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Gern genutzt werden von Unternehmen die finanzpolitischen Vorteile auf der Grünen Insel.
Denn niedrige Unternehmenssteuern, ein liberales Rechts- und Wirtschaftssystem und gut ausgebildete Arbeitskräfte sind bei ausländischen Investoren beliebt. Um weiterhin konkurrenzfähig zu sein und den Standort Irland zu optimieren, setzt die Wirtschaftspolitik der Regierung vor allem auf die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Insbesondere der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrnetzes, der Bahnen und der Straßen stehen im Fokus der Bemühungen.
Die USA sind wichtigster ausländischer Investor in Irland. 70 Prozent der durch ausländische Investitionen geschaffenen Arbeitsplätze gehen auf das Konto der Vereinigten Staaten. Im Mittelpunkt der Direktinvestitionen aus dem Ausland stehen vor allem die Medizin- und Pharmaindustrie, die Software- und Kommunikationsbranche, Forschung und Entwicklung sowie die Servicedienstleistungsbranche.
Irische Wirtschaft zielt auf Exporte
Irlands Volkswirtschaft ist exportabhängig. Die Exportlage ist gut, die Außenhandelsbilanz ist zufrieden stellend. Über die Hälfte des Bruttoinlandproduktes erzielt der Export. Typisch irische Exportartikel sind zum Beispiel Fleisch, Vieh, Molkereiprodukte, Maschinen, Textilien, Elektroartikel und chemisch-pharmazeutische Produkte. Zu den bedeutsamsten Absatzmärkten gehören die USA, Großbritannien, Belgien und Deutschland. China befindet sich auf dem Vormarsch - die Exporte nehmen jährlich kontinuierlich zu.
Zu Irlands Wirtschaftssektoren gehören u. a.: das Kredit-, Versicherungs- und Immobiliengewerbe, das verarbeitende Gewerbe, die Energie- und Wasserversorgung, der Bergbau, Erziehung und Gesundheit, der Handel und das Gastgewerbe, die Kommunikationsbranche, das Baugewerbe, die öffentliche Verwaltung, die Land- und Forstwirtschaft sowie die Fischerei. Dabei entfallen anteilig 40 Prozent des Bruttoinlandproduktes auf den Dienstleistungssektor, 30 Prozent auf die Industrie und nur knapp 2,5 Prozent auf die Land- und Forstwirtschaft sowie auf die Fischerei.
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